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Neuerscheinungen

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Abu El Ata, Nabil; Schmandt, Rudolf: The tyranny of uncertainty: a new framework to predict, remediate and monitor risk. Springer, Berlin, 2016, XXIV und 373 Seiten. ISBN 978-3-662-49103-4
The authors offer a revolutionary solution to risk management. It’s the unknown risks that keep leaders awake at night—wondering how to prepare for and steer their organization clear from that which they cannot predict. Businesses, governments and regulatory bodies dedicate endless amounts of time and resources to the task of risk management, but every leader knows that the biggest threats will come from some new chain of events or unexpected surprises—none of which will be predicted using conventional wisdom or current risk management technologies and so management will be caught completely off guard when the next crisis hits. By adopting a scientific approach to risk management, we can escape the limited and historical view of experience and statistical based risk management models to expose dynamic complexity risks and prepare for new and never experienced events.

Albrecht, Peter; Huggenberger, Markus: Finanzrisikomanagement: Methoden zur Messung, Analyse und Steuerung finanzieller Risiken. Schäffer-Poeschel, Stuttgart, 2015, XXII und 583 Seiten. ISBN 978-3-7910-3412-6
Was ist Risikomanagement? Das Lehrbuch bietet eine umfassende Darstellung der Methoden des Managements finanzieller Risiken von Unternehmen. Dabei werden zunächst die Grundlagen der Risikoquantifizierung, vor allem auf Basis der Risikomaße Value at Risk (VaR) und Conditional Value at Risk (CVaR) behandelt. Neben einer eingehenden Erörterung der fundamentalen Risikokategorien werden auch die Grundlagen einer risikokapitalbasierten Ergebnissteuerung und der Allokation von Risikokapital dargestellt. „Blicke in die Wissenschaft“ und „Blicke in die Praxis“ zeigen aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen und Standards der Unternehmenspraxis.

Appelt, Mirjam: Mehrpopulationen Sterblichkeitseinschätzungen unter Verwendung von Credibility GLMs. Ifa-Schriftenreihe, IFA, Ulm, 2015, VII und 118 Seiten. Zugl.: Ulm, Univ., Master-Arb., 2015. ISBN 978-3-942493-15-4
Eine immer höhere Lebenserwartung und sinkende Sterblichkeiten stellen die Versicherungsbranche vor neue Herausforderungen. Um die versicherten Risiken abdecken zu können, benötigen Versicherer deshalb gut kalkulierte Sterbetafeln. Für die Modellierung der Sterbefälle aus historischen Daten wird häufig auf Generalisierte Lineare Modelle (GLM) zurückgegriffen. Diese Modelle stoßen jedoch an ihre Grenzen, wenn die Daten für verschiedene homogene Gruppen bzw. Cluster vorliegen, in denen alle Personen vergleichbare Risiken besitzen. Insbesondere für kleine Cluster mit wenigen Daten wird die Schätzung schwierig. Eine Alternative für die Sterblichkeitsschätzung bieten die Credibility GLMs, welche die Theorie der Generalisierten Linearen Modelle mit der Credibility Theorie von Bühlmann kombinieren. Bei diesen Modellen wird die Schätzung für ein Cluster verbessert, indem die Daten aller vorhandenen Cluster mit einbezogen werden. In diesem Buch wird das Credibility GLM für Sterblichkeitsschätzungen für verschiedene Länder und deutsche Regionen angewendet. Hierzu werden sowohl diskrete Sterblichkeitsmodelle als auch ein stetiges Modell herangezogen. Es wird untersucht, unter welchen Voraussetzungen die Verwendung von Credibility GLMs bei Sterblichkeitsschätzungen für mehrere Populationen empfehlenswert ist und wann das Credibility GLM dem klassischen GLM vorzuziehen ist. Die Voraussetzungen unterscheiden sich dabei in der Modellwahl, der Wahl der Stichprobe, der Größe der verwendeten Cluster und deren Beziehungen untereinander. Neben der Güte der Schätzung wird auch die Robustheit des Credibility-Schätzers bei Änderungen der Stichprobe untersucht. Zudem werden die Probleme, die bei der Verwendung von Credibility GLMs auftreten, erläutert und geeignete Lösungen erarbeitet.

Basedow, Jürgen et al. (Hrsg.): Principles of European insurance contract law (PEICL). 2nd expanded edition, Otto Schmidt, Köln, 2016, IV und 921 Seiten. ISBN 978-3-504-08002-0
This volume contains an expanded and partly updated version of the “Principles of European Insurance Contract Law (PEICL)” produced by the Project Group “Restatement of European Insurance Contract Law”. In addition to the rules applicable to all classes of insurance published in the first edition, this edition also includes provisions on liability insurance, life insurance and group insurance. The PEICL were drafted as a model for an optional instrument of European insurance contract law and are currently being considered as such at EU level. This volume is also expanded in the number of translations provided. In addition to the updated translations in Czech, Dutch, French, German, Greek, Hungarian, Italian, Polish, Portuguese, Slovak, Spanish and Swedish, the PEICL rules have now also been translated into Chinese, Japanese, Korean, Serbian and Turkish. A short introduction sets out the approach used by the Project Group, the need for a common European insurance contract law, arguments in favour of introducing such a law by means of an optional instrument, as well as the political developments currently taking place. Essential reading for anyone concerned with the transnational dimension of insurance law.

Binder, Sabrina: Grenzen der Vorstandshaftung: eine Untersuchung der vorhandenen Beschränkungen der Haftung der Vorstandsmitglieder gegenüber der Aktiengesellschaft und der Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Schaffung von Haftungserleichterungen de lege lata und de lege ferenda. Schriften zum Wirtschaftsrecht, Band 80, Duncker & Humblot, Berlin, 2016, 656 Seiten. Zugl.: Tübingen, Univ., Diss., 2015. ISBN 978-3-428-14813-4
Die Haftung der Vorstandsmitglieder gegenüber der Aktiengesellschaft ist nicht erst seit einigen Unternehmensskandalen und auch nach dem Juristentag 2014 eines der großen Themen der gesellschaftsrechtlichen Diskussion. Im Vordergrund steht hierbei vielfach die Frage der Lösung des vermeintlichen Problems einer 'existenzvernichtenden' Haftung der Vorstandsmitglieder. Die Prämisse dieser Fragestellung, nämlich die absolute Unbegrenztheit der Vorstandshaftung und eine daraus folgende Gefahr einer wirtschaftlichen 'Vernichtung', wird kaum hinterfragt. Die Autorin analysiert umfassend die Grenzen, die sowohl das Aktien- als auch das allgemeine Zivilrecht der Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder setzen, und diskutiert vor dem Hintergrund der gefundenen Ergebnisse die Notwendigkeit der Schaffung vielfach geforderter Haftungsbeschränkungen aus der Sicht des Zivil- und Verfassungsrechts, der Rechtsvergleichung und -geschichte sowie der Rechtspolitik de lege lata und de lege ferenda.

Brettschneider, Antonio; Klammer, Ute: Lebenswege in die Altersarmut: biografische Analysen und sozialpolitische Perspektiven. Sozialpolitische Schriften, Band 94, Duncker & Humblot, Berlin, 2016, 461 Seiten. ISBN 978-3-428-14790-8
In der Sozialpolitikforschung ist »Altersarmut« inzwischen wieder zu einem breit diskutierten Thema geworden. Die Autoren der Studie befassen sich mit den biografischen und strukturellen Determinanten der Grundsicherungsbedürftigkeit im Alter und darauf aufbauend mit der Frage nach zielführenden und ursachengerechten sozialpolitischen Strategien zur Begrenzung zukünftiger Altersarmut. Gegenstand des empirischen Teils ist die typisierende Rekonstruktion und Analyse von Lebensverläufen und Altersvorsorgebiografien, die im Ergebnis zu einer Angewiesenheit auf Leistungen der Grundsicherung im Alter geführt haben. Auf der Basis biografisch-problemzentrierter Interviews mit grundsicherungsbedürftigen Seniorinnen und Senioren der Geburtsjahrgänge 1938–1947 werden zentrale Risikogruppen identifiziert sowie typische Biografiemuster und Risikokonstellationen analysiert und anhand von konkreten Fallbeispielen verdeutlicht. Auf der Grundlage der empirischen Analysen entwickeln der Autor und die Autorin Grundzüge einer präventiv ausgerichteten, lebenslauforientierten und -begleitenden Alterssicherungspolitik, die auf die Gewährleistung eines existenzsichernden eigenständigen Alterseinkommens für alle Bürgerinnen und Bürger abzielt.

Brommer, Andreas: Die Beschränkung der Rechtsfolgen der Vorstandsinnenhaftung. Schriften zum Wirtschaftsrecht, Band 78, Duncker & Humblot, Berlin, 2016, 341 Seiten. Zugl.: Bonn, Univ., Diss., 2014/2015. ISBN 978-3-428-14714-4
Die Vorstandsinnenhaftung verzeichnet einen steten Bedeutungszuwachs. Besonders brisant sind dabei Unternehmensgeldbußen. Würde die sanktionierte Gesellschaft anschließend einen ungekürzten Regress bei ihren verantwortlichen Vorstandsmitgliedern nehmen, führte das unweigerlich zu deren finanzieller Überforderung. Die Arbeit analysiert die damit verbundenen verhaltensökonomischen Auswirkungen und zeigt das Spannungsfeld auf, in dem sich die Vorstandsinnenhaftung bewegt: Sie muss scharf genug sein, damit sie disziplinierend auf den Vorstand einwirkt. Zu scharf darf sie aber auch nicht sein, da der Gesellschaft auch eine übersteigerte Risikoaversion ihres Vorstands schadet, der eine D&O-Versicherung nicht ausreichend entgegenwirken kann. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Arbeit mit verschiedenen Ansätzen zur Haftungsbeschränkung auseinander und entwickelt aus der gesellschaftsrechtlichen Fürsorgepflicht ein Haftungsmodell, das sich an der beschränkten Arbeitnehmerhaftung anlehnt.

Cornelissen, Julia Corinna: Die gewerberechtliche Erlaubnis zur Versicherungsvermittlung und -beratung unter besonderer Berücksichtigung des Polarisationsprinzips. Beiträge zum Privat- und Wirtschaftsrecht, Band 22, Verlag Versicherungswirtschaft, 2016, 356 Seiten. Zugl.: Köln, Univ., Diss., 2016. ISBN 978-3-86298-397-1
Der Gesetzgeber hat im Zuge der Umsetzung der durch die EU-Vermittlerrichtlinie aufgestellten Vorgaben den abschlussorientierten Vermittlerbegriff in das Versicherungsvertragsgesetz aufgenommen und ein gewerberechtliches Erlaubnisverfahren für die Versicherungsvermittlung eingeführt. Die gesetzliche Regelung hat zu einer Vielzahl von Abgrenzungsschwierigkeiten zwischen erlaubnispflichtigen Vermittlungen und erlaubnisfreien Tätigkeiten geführt. Das Werk stellt den gegenwärtigen Erkenntnisstand dar und beschäftigt sich zudem mit den auf europäischer Ebene praktizierten Courtagesystemen und den Auskunfts- und Informationsrechten des Versicherungsnehmers. Des Weiteren wird ausführlich der Frage nachgegangen, wer bei der GmbH und den Personenhandelsgesellschaften Inhaber der gewerberechtlichen Erlaubnis und damit dem gesetzlichen Polarisationsprinzip unterworfen ist. Das Buch bietet eine umfassende Erläuterung der geltenden Rechtslage zum Versicherungsvertrieb aber auch zur Versicherungsberatung und richtet sich insoweit an sämtliche mit der Versicherungsvermittlung befassten Personen und Unternehmen.

Dernick, Annette L. et al.: Steuerung und Führung im Unternehmen. Hrsg.: Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft. Geprüfter Fachwirt für Versicherungen und Finanzen (IHK) / Geprüfte Fachwirtin für Versicherungen und Finanzen (IHK)), 3. Auflage, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2016, 560 Seiten. ISBN 978-3-89952-892-3
Die/der "Geprüfte/r Fachwirt/-in für Versicherungen und Finanzen" bietet als "Meister der Branche" eine praxisnahe und zukunftsweisende Weiterbildung, um auch zukünftig den Anforderungen von Privatpersonen und Unternehmen an die Versicherungswirtschaft gewachsen zu sein. Die Praxisfälle und Handlungssituationen der "Proximus Versicherung AG" – einer fiktiven Versicherungsgesellschaft – liefern die Grundlage für die laufend aktualisierte Literatur der Fortbildung. Das Werk ist als Lehrbuch für die Fachwirt-Fortbildung konzipiert. Darüber hinaus kann es auch als Nachschlagewerk für Mitarbeiter in Versicherungsunternehmen genutzt werden, die sich in das Fachgebiet Steuerung und Führung von Versicherungsunternehmen, Maklerbetrieben und Agenturen einarbeiten wollen.

Eckstein, Andreas et al. (Hrsg.): Insurance & Innovation 2016: Ideen und Erfolgskonzepte von Experten aus der Praxis. Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2016, 208 Seiten. ISBN 978-3-89952-916-6
InsurTech, Digitalisierung und Innovation sind in den letzten Monaten zu häufig verwendeten Schlagworten in der Versicherungswirtschaft geworden. Viele Versicherungen beschäftigen sich neuerdings intensiv mit digitalen Geschäftsmodellen, neuen Produkten und Services, Kooperationen mit Branchenfremden und Start-ups, eigenen Innovation-Labs und -Hubs sowie weiteren bisher unbekannten Aktivitäten. Die Versicherungswirtschaft scheint aufzuwachen und sie möchte sich ein Stück weit neu erfinden. Viele spüren nun die volle Auswirkung der Digitalisierung und erkennen, dass sie vielleicht in der letzten Dekade leben, in der sie die notwendigen und entscheidenden Weichenstellungen für die Zukunft stellen können und müssen. Wir brauchen eine neue Interpretation von Versicherung, um mit den sich verändernden Kundenanforderungen und Märkten weiterhin Schritt halten zu können. Dennoch darf Innovation nicht zu einem modernen Fetisch und dem Trend folgenden Statussymbol der Branche werden. Um innovativ zu sein, bedarf es in der Branche auch weit mehr als der Kooperation mit einem InsurTech, der Förderung von Crowds oder der Gründung eines eigenen Innovation-Labs. Es braucht ein nachhaltiges Innovationsmanagement, welches die tragende Säule von neuen Geschäftsmodellen und digitalen Strategien ist. Und es bedarf vor allem kreativer und mutiger Mitarbeiter und Entscheider, die diesen Wandel aktiv gestalten wollen. Das Buch bietet eine Auswahl an Praxisbeispielen, die dazu inspirieren und ermutigen sollen, eigene neue Wege zu gehen, Gutes zu adaptieren und Innovationen erfolgreich umzusetzen. Führungskräfte und Entscheider in Versicherungen, die kreativ und strategisch handeln, erhalten hier wertvolle Inspirationen, praktische Anregungen und methodische Tipps.

Fellmann, Walter et al. (Hrsg.): Haftpflichtprozess 2016 : Dokumentations- und Aufklärungspflicht im Arzthaftungsrecht, Beweiserleichterungen, Produkthaftung, Verjährung und gesetzgeberischer Handlungsbedarf im Haftpflichtrecht. Schulthess, Zürich, 2016, 190 Seiten. ISBN 978-3-7255-7479-7
Schwerpunkt der 10. Haftpflichtprozesstagung bildete die Arzthaftung und allgemein der Umgang mit Beweisschwierigkeiten. Weitere Beiträge behandelten die Produkthaftung und Fragen der Rechtsentwicklung: Dokumentationspflicht des Arztes (Regina Aebi-Müller); Aufklärungspflicht des Arztes über Ausbildungsstand (Walter Fellmann/Josianne Magnin); Beweiserleichterungen im Arzthaftungsrecht (Andreas Spickhoff); Beweiserleichterungen bei Beweisschwierigkeiten (Mark Schweizer); Fehlerbegriff und vorsorgliche Aufwendungen nach PrHG (Corinne Widmer Lüchinger); Neues Verjährungsrecht? (Frédéric Krauskopf); Schweizerisches Haftpflichtrecht - Bilanz zum gesetzgeberischen Handlungsbedarf (Walter Fellmann).

Gisch, Erwin et al. (Hrsg.): Haftpflichtversicherung, D&O-Versicherung und Manager-Rechtsschutz. Manz, Wien, 2016, XV und 133 Seiten. ISBN 978-3-214-04739-9
Experten aus Lehre und Praxis widmen sich ausgewählten Themen aus dem Bereich der Haftpflichtversicherung (internationale Haftpflicht-Konzepte, Produkthaftung). Hochaktuell dabei mit Blick auf die Causa Volkswagen werden D&O-Versicherungen für ManagerInnen behandelt. Des Weiteren werden erläutert: Produkthaftung, Produktsicherheit und Versicherung; Nationale und internationale Haftpflichtkonzepte für KMU; Das bewusste Zuwiderhandeln gegen Vorschriften in der Betriebshaftpflichtversicherung; Die Haftpflichtversicherung im Lichte der Entscheidungen der Schlichtungskommission; Die Haftung des Versicherungsmaklers.

Gottwald, Sina: Die rechtliche Regulierung medizinischer Innovationen in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Bochumer Schriften zum Sozial- und Gesundheitsrecht, Band 18, Nomos, Baden-Baden, 2016. 533 Seiten. Zugl.: Bochum, Univ., Diss., 2015. ISBN 978-3-8487-2419-2
Die Medizin ist von einer ständigen und rasanten Weiterentwicklung geprägt. Medizinische Innovationen gelten dabei als Hoffnungsträger für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung, stellen die solidarisch finanzierte GKV aber zugleich vor große Herausforderungen, da sie die Kosten des medizinischen Fortschritts nicht unbegrenzt tragen kann. Der Innovationszugang in der GKV erweist sich nicht nur als ein gesundheitspolitisch äußerst umstrittenes, sondern auch als ein rechtlich höchst unübersichtlich reguliertes Problemfeld. Die Arbeit, die sowohl ärztliche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, Heil- und Arzneimittel als auch medizin-technische Innovationen in den Blick nimmt, widmet sich neben einer Klärung zahlreicher Detailfragen daher insbesondere einer umfassenden Analyse und dogmatischen Systematisierung des Rechts der Innovationsregulierung in der GKV. Sie mündet in dem Aufzeigen von Schwachstellen der Regulierung und der Präsentation rechtspolitischer Lösungsansätze.

Grammenos, Georg: Die Elementarschadenversicherung: Grundlagen und Praxis. Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2016, 304 Seiten. ISBN 978-3-89952-897-8
Der Versicherungsschutz gegen die Folgen von Naturgefahren gewinnt zunehmend an Bedeutung: Sei es für Privatpersonen, für Firmen, Kommunen oder letztlich für die Versicherer selbst. Dieser Titel soll zur Einarbeitung in das Thema Elementarschadenversicherung und zur Auffrischung vorhandenen Wissens über die Entstehung und das Schadenpotenzial von Naturgefahren dienen sowie Information über die Möglichkeiten des Versicherungsschutzes bieten. Zahlreiche Grafiken und beispielhafte Schadenfälle aus Deutschland und dem Rest der Welt machen elementare Ereignisse erlebbar und nachvollziehbar. Natürlich ist nicht alles versichert, was Folge von Wetter oder sonstigem Naturereignis ist. Auch dieser Abgrenzung widmet sich das Buch. Soweit erforderlich und hilfreich werden hierbei relevante Passagen aus den jeweiligen Bedingungen zitiert. Vor allem wird erklärt, was so „elementar“ an diesen Ereignissen ist, die privaten und beruflichen Alltag zunehmend und nachhaltig bestimmen.

Klett, Barbara (Hrsg.): Schaden im Warentransport: Vertragsgestaltung - Versicherung – Schadenersatz. Schulthess, Zürich, 2016, 388 Seiten. ISBN 978-3-7255-7304-2
Die Autoren befassen sich mit den Schwerpunktfragen des Schadenersatzes im Transportrecht. Die Experten geben dabei einen Überblick über die vertragsrechtlichen Grundlagen, die Haftungsgrundlagen in den verschiedenen Modalitäten sowie den Begriff des Schadens, über die Versicherbarkeit der Risiken sowie den Regress sowie über die verfahrensrechtlichen Sonderfragen. Im Mittelpunkt der Ausführungen steht jeweils die schweizerische Rechtslage, wie sie sich durch die Anwendung der nationalen und internationalen materiell- und verfahrensrechtlichen Rechtsquellen ergibt. Herausgeber und Autoren befassen sich seit Jahren mit Fragen des Transport- und Logistikrechts. Mit dem vorliegenden Sammelband soll eine Lücke im schweizerischen Transportrecht geschlossen werden. Es werden dabei die wichtigsten Kerngedanken prägnant beantwortet.

Körner, Michael: Haftung und Versicherung bei Unfällen mit Leasingfahrzeugen. Schadens- und Versicherungsrecht, Band 3, Logos, Berlin, 2016, XVIII und 319 Seiten. Zugl.: Köln, Univ., Diss., 2015. ISBN 978-3-8325-3925-2
Bei einem Unfall mit einem Leasingfahrzeug bestehen nach wie vor mannigfaltige offene Rechtsfragen hinsichtlich der haftungs- und versicherungsrechtlichen Schadensabwicklung. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Analyse der in Bezug auf Leasingfahrzeuge defizitären Gesetzeslage, welche der leasingtypischen Divergenz zwischen Eigentümer und Halter des Leasingfahrzeuges nicht hinreichend Rechnung trägt und sucht dogmatisch wie praktisch gangbare Lösungswege aufzuzeigen. Darüber hinaus zielt die Arbeit darauf, die einzelnen Aspekte einer Schadensabwicklung nach einem Unfall mit einem Leasingfahrzeug grundlegend darzustellen und unterzieht in diesem Zuge die hierzu ergangene instanzgerichtliche Rechtsprechung einer systematischen Beurteilung.

Leithoff, Thomas (Hrsg.): Gesetze des Versicherungsrechts: Sammlung versicherungsrechtlicher Gesetze und Verordnungen mit Nebengesetzen. Hamburger Institut für Versicherungs- und Haftpflichtrecht mit Unterstützung von Aeiforia GmbH und Johannsen Rechtsanwälte, Stand: 21. April 2016, 785 Seiten. ISBN 9783981808100

Aus dem Vorwort: Wir haben die VAG-Novelle dazu genutzt, das für den Praktiker wesentliche Versicherungsrecht zusammenzustellen. Dabei haben wir darauf Wert gelegt, dass nicht nur das Versicherungsvertragsrecht berücksichtigt wird, sondern auch das Versicherungsaufsichtsrecht und seine begleitenden Bestimmungen sowie das Recht der Versicherungsvermittler in die Sammlung einbezogen wird. Auch Bestimmungen, die sich auf die steuerliche Förderung von Versicherungsverträgen zur Altersversorgung beziehen, wollen wir dem Praktiker im Unternehmen und im Beratungsgeschäft mit dieser Sammlung zur Verfügung stellen. Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts hat der Gesetzgeber das die Versicherung betreffende Recht vollständig novelliert. Begonnen hat die Runderneuerung mit der Regelung des Rechts des Versicherungsvertriebs, unmittelbar anschließend wurde das VVG einer „Modernisierung" unterzogen. Seit der letzten Novellierung des Aufsichtsrechts 1994 wurde das Versicherungsaufsichtsgesetz durch etwa 80 Änderungen Stück für Stück zu einer unübersichtlichen Sammlung traditionellen deutschen Aufsichtsrechts und rechtsvereinheitlichender Regelungen des europäischen Einflusses. Mit der Umsetzung der Solvency-Il-Richtlinie durch die VAG-Novelle wurden die bestehenden Vorschriften zum 1. Januar 2016 systematisch geordnet, sanft bereinigt und durch die bisher nicht umgesetzten Regelungen zur Solvabilität und zur Berichterstattung ergänzt. Sämtliche Verordnungen des Aufsichtsrechts wurden an die neue Rechtslage angepasst. Die Sammlung enthält alle Verordnungen, die aufgrund des neuen Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) neu zu erlassen waren und am 21. April 2016 verkündet wurden.

Looschelders, Dirk et al. (Hrsg.): 5. Düsseldorfer Verkehrsrechtsforum: Aktuelles zum Personenschadensrecht. Düsseldorfer Schriften zum Versicherungsrecht, Band 29, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2016, VII und 50 Seiten. ISBN 978-3-89952-929-6
Die Autoren widmen sich ausgewählten Problemen, die sich bei Ansprüchen auf Ersatz von Personenschäden nach einem Verkehrsunfall ergeben. Im Falle eines körperlichen Dauerschadens ist für den Geschädigten und die Versicherung des Schädigers vor allem die Höhe des Schmerzensgeldes von besonderer Bedeutung. Für die Bemessung des Schmerzensgeldes existieren bisher allerdings keine einheitlichen Kriterien. Daher wird von Christian Huber erörtert, inwiefern das Alter als Bemessungsdeterminante dienen kann und Schmerzensgeldsummen am zentralen Faktor der restlichen Leidensdauer zu orientieren sind. Zudem ist bei den Ersatzansprüchen wichtig, wie sich ein etwaiges Mitverschulden auswirkt. Dirk Looschelders legt bei dieser Thematik den Fokus auf Fälle mit Beteiligung von Kindern und ihren Eltern. Diese Fälle weisen aufgrund der sich noch entwickelnden Einsichtsfähigkeit der Kinder und der elterlichen Aufsichtspflicht Besonderheiten auf, die bei einem Unfall unter Erwachsenen nicht existieren. Der Band richtet sich an Richter, Fachanwälte und andere Praktiker aus dem Verkehrs- und Versicherungsrecht sowie Wissenschaftler.

Mandler, Tobias: Die Aufrechnung im System der privaten Krankenversicherung. Schriftenreihe der Zeitschrift Versicherungsrecht (VersR), Band 9, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2016. 630 Seiten. Zugl.: Freiburg, Univ., Diss., 2015. ISBN 978-3-89952-937-1
Seit der Novellierung des Krankenversicherungsrechts 2008 ist die Aufrechnung für Versicherer und Versicherungsnehmer ein zunehmend attraktives Mittel der Forderungstilgung geworden. Beitragsschulden und Leistungsverpflichtung stehen sich im Grundsatz als gleichartige Forderungen aufrechenbar gegenüber und können so eine gegenseitige Wettschlagung finden. Allerdings ist die Mehrzahl krankenversicherungsrechtlicher Forderungen dem Verdikt der Unpfändbarkeit unterworfen und daher an sich einer Befriedigung durch eine Aufrechnung nicht zugänglich. Hierzu macht der bisher kaum dogmatisch durchdrungene und in seiner Zweckbegründung oft unterschätzte § 394 Satz 2 BGB eine Ausnahme zugunsten der privaten Krankenversicherer und gesteht diesem damit weitreichend nutzbare Möglichkeiten zu. Die Arbeit geht zur Erläuterung der bestehenden Rechtslage verschiedenen dogmatisch und praktisch relevanten Fragestellungen nach. So findet die Aufrechnung ihre erstmalige dogmatische Rechtsnaturbestimmung unter dem Blickwinkel der herrschenden Exklusivitätsthese in Bezug auf Gestaltungs-, Selbsthilfe- und Einrederechte. Daneben wird das novellierte System der privaten Krankenversicherung im Hinblick auf die in der Praxis relevantesten Tarife und Forderungen erläutert. Es zeigt sich, dass vorhandene Argumentationsmuster mitunter deutlich zu kurz greifen und die Aufrechnung in der privaten Krankenversicherung einer pauschalen und unreflektierten Aussage nicht zugänglich ist. Erforderlich ist vielmehr ein systemorientierter Blickwinkel auf dem Boden juristischer Methodik und Dogmatik.

Meyer, Patricia: Die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung gemäß § 8 Abs. 4 PartGG. Abhandlungen zum Deutschen und Europäischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Band 96, Duncker & Humblot, Berlin, 2016, 224 Seiten. ISBN 978-3-428-14576-8
Die Autorin befasst sich mit der seit dem 19. Juli 2013 in § 8 Abs. 4 PartGG geregelten Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB), bei der die Haftung für Verbindlichkeiten der Gesellschaft aus Schäden wegen fehlerhafter Berufsausübung auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt ist, wenn die Gesellschaft eine zu diesem Zweck durch Gesetz vorgegebene Berufshaftpflichtversicherung unterhält. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen und Rechtsfolgen der partiellen Haftungsbeschränkung. Es wird der Frage nachgegangen, welche Anforderungen an die geforderte Berufshaftpflichtversicherung zu stellen sind und unter welchen Voraussetzungen den Partnern, deren persönliche Berufsfehlerhaftung gegenüber den Gläubigern der PartG mbB ausgeschlossen ist, eine Innenhaftung droht. Außerdem werden § 8 Abs. 4 S. 3 PartGG, der das Erfordernis eines die Haftungsbeschränkung anzeigenden Namenszusatzes regelt, sowie Entstehung, Beendigung und Rechtsformwechsel der PartG mbB untersucht.

Müller, Martin: Social Media für Vermittler: Mit Networking und Empfehlungsmarketing zum Vertragsabschluss. Versicherungspraxis 24, 2015. Wolters Kluwer, Bonn, 84 Seiten. ISBN 978-3-89699-473-8
In dieser Broschüre finden sich viele Praxisinformationen aus zwölf Jahren Erfahrung. Der Autor und Finanzberater setzt für seine Akquise und Beratungstätigkeit bereits seit 2003 Xing, Facebook, Twitter etc. ein und kann deshalb aus erster Hand praxisnahe Tipps geben, wie die neuen Medien genutzt werden können, um noch mehr (neue) Kunden zu erreichen, als das in der Vergangenheit analog möglich war. Themen sind u.a.: Neukundengewinnung, Bestandskundenkontaktpflege, Image- und Bekanntheitsaufbau. Des Weiteren werden in dieser Veröffentlichung Beispiele erfolgreichen Kundendialogs mit Mandanten vorgestellt. Der Autor beschreibt die Portale, die derzeit für die Versicherungs- und Finanzbranche beruflich einsetzbar sind, zeigt auf, wie diese sinnvoll eingesetzt werden können und was dabei für Verhaltensregeln beachtet werden sollten.

Organisation for Economic Co-operation and Development: OECD Insurance Statistics 2015. OECD, Paris, 2015, 216 Seiten. ISBN 978-92-64- 25704-7
This annual publication provides major official insurance statistics. The reader will find information on the diverse activities of this industry and on international insurance market trends. The data, which are standardised as far as possible, are broken down under numerous sub-headings, and a series of indicators makes the characteristics of the national markets more readily comprehensible.

Organisation for Economic Co-operation and Development: Ageing: debate the issues. OECD, Paris, 2015, 72 Seiten. ISBN 978-92-64- 20660-1
Ageing has a wide range of impacts on individuals and society as a whole. But the consequences for health care, working life, income and well-being in general are not always what many people imagine. In this publication the problems, challenges, and opportunities that ageing brings to citizens and governments in developed and developing countries are discussed. Experts on demography, medical research, pensions, employment and other domains from inside and outside the OECD present their latest analyses and views on one of the most important trends shaping our societies.

Patz, Anika: Staatliche Aufsicht über Finanzinstrumente: eine rechtsvergleichende juristisch-ökonomische Analyse zur Begründung einer materiellen staatlichen Aufsicht über Finanzinstrumente. Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht, Band 9, Mohr Siebeck, Tübingen, 2016, XXXVI und 507 Seiten. Zugl: Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 2015. ISBN 978-3-16-154597-9
Ohne eine materielle staatliche Aufsicht über Finanzinstrumente kann keine effektive Finanzmarktaufsicht betrieben werden. Die Zunahme von Disintermediation sowie die Komplexität und Innovationskraft von Finanzinstrumenten erfordern eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken derartiger Produkte. Eine rein modellbasierte Aufsicht wird diesen Entwicklungen nicht gerecht. Anika Patz entwickelt eine Regelung, wie modellbasierte Risikogewichtungen zur Bestimmung des erforderlichen Eigenkapitalanteils von Bank- und Finanzdienstleistungsinstituten nach der CRD IV-Richtlinie sowie von Versicherungsunternehmen nach der Solvency II-Richtlinie durch eine qualitative Risikoaufsicht in Form einer materiellen staatlichen Aufsicht über Finanzinstrumente ergänzt werden können. Als Grundlage für ein Regulierungskonzept dient die Geeignetheitsprüfung der Kapitalanlagen von Versicherungsunternehmen, die das Gesetz bereits vorsieht und deren Mechanismen sich auf die Bank- und Wertpapieraufsicht übertragen lassen.

Petrovs, Vladimirs: Telematik-Produktmodelle für die deutsche KFZ-Versicherung. Schriftenreihe Versicherungswirtschaft, Band 5, Eul, Lohmar, 2016, XVII und 247 Seiten. Zugl.: Köln, Univ., Diss. 2016. ISBN 978-3-8441-0447-9
Können durch die Telematik-Technologie der Kfz-Versicherungsbranche Möglichkeiten für ein prozessoptimiertes Schadenmanagement, neue Tarifierungsmerkmale sowie neue Ansätze zur Kundenbindung zur Verfügung gestellt werden? In der vorliegenden Arbeit werden sowohl das Tarifierungssystem der deutschen Kfz-Versicherung als auch die gesetzlichen und technischen Grundlagen eines verkehrstelematischen Kfz-Versicherungsprodukts näher analysiert. Im Rahmen dieser Analysen werden die Defizite der bestehenden Versicherungstarifierung sowie die technischen und die rechtlichen Rahmenbedingungen eines verkehrstelematischen Produktansatzes mit Hinblick auf den Einsatz in einem Versicherungsunternehmen untersucht. Als Resultat wird ein telematikbasiertes Produktmodell (inkl. Kundengruppen, Telematik-Tarifierungsparametern sowie Vertriebsansatz) entwickelt. Der qualitative Analyseteil wird um die Daten aus einem Feldversuch erweitert, der auf Basis des Kundenbestands einer deutschen Kfz-Versicherung durchgeführt wurde. Das Ziel des Feldversuchs ist die Prüfung des bisher definierten Produktmodells. Die erzielten Untersuchungsergebnisse bringen neue Erkenntnisse sowohl für den theoretischen als auch für den praktischen Einsatz in der deutschen Kfz-Versicherungsbranche.

Reich-Rohrwig, Alexander: Aufklärungspflichten vor Vertragsabschluss: unter besonderer Berücksichtigung des Unternehmenskaufs. Manz, Wien, 2015, XLVIII und 972 Seiten. Zugl. geringfügig überarb. und erg. Fassung von: Wien, Univ., Diss., 2015. ISBN 978-3-214-03268-5
Aufklärungspflichten sind nicht nur einzelfallbezogen. Durch eine umfassende Analyse der Judikatur zeigt der Autor die maßgeblichen Strukturen vorvertraglicher Informationspflichten auf. Neben der Frage, welche Aufklärung die Parteien bei Vertragsabschluss redlicherweise erwarten dürfen, liegt der Fokus des Weiteren darauf, wie sie diese berechtigten Erwartungen durch ihr Verhalten verändern können. Der Autor entwickelt so ein in sich geschlossenes System vorvertraglicher Informationsverantwortlichkeiten der Vertragsteile. Spezielle Erörterung findet der Unternehmenskauf in all seinen Facetten.

Schaffrin, Daniel: Die Kontrolle von Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Allgemeinen Versicherungsbedingungen: Ein Vergleich. Beiträge zum Privat- und Wirtschaftsrecht, Band 23, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2016, 298 Seiten. Zugl.: Köln, Univ., Diss., 2016. ISBN 978-3-89952-920-3
Allgemeine Versicherungsbedingungen haben im Vergleich zu Allgemeinen Geschäftsbedingungen anderer Wirtschaftszweige eine herausragende Bedeutung. Dies beruht zum einen darauf, dass das Versicherungsvertragsgesetz keine lückenlosen Vertragsmuster bereithält, sondern nur einen ausfüllungsbedürftigen Regelungsrahmen bietet und somit die Verwendung von AVB voraussetzt. Zum anderen haben AVB produktkonstituierende Wirkung. In Anbetracht dessen bestehen zwischen der AGB- und AVB-Kontrolle Unterschiede. Der Autor arbeitet diese Unterschiede heraus. Die Untersuchung orientiert sich in ihrem Aufbau am Ablauf einer AGB-Kontrolle und bezieht sich auf die Einbeziehung von AGB in den Vertrag, die Einbeziehung von neugefassten AGB in den bestehenden Vertrag, überraschende Klauseln, die Auslegung von AGB, die Eröffnung der Inhaltskontrolle, die Inhaltskontrolle, das Transparenzgebot sowie die Rechtsfolgen der Nichteinbeziehung und Unwirksamkeit von AGB. Dieses Buch richtet sich insbesondere an diejenigen, die mit der Erstellung oder Kontrolle von Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. Allgemeinen Versicherungsbedingungen befasst sind.

Schneider, Markus et al. (Hrsg.): Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung 2000-2014: Gutachten für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Europäische Schriften zu Staat und Wirtschaft, Band 40, Nomos, Baden-Baden, 2016, 378 Seiten. ISBN 978-3-8487-2785-8
Die angepasste und erweiterte Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung (GGR) für Deutschland stellt ein Satellitenkonto der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen dar. Über die Sozialrechnungsmatrix, die Input-Output-Rechnung und die Gesundheitsausgabenrechnung werden die wirtschaftlichen Güter- und Finanzströme mit der Gesundheitswirtschaft verflochten. Dadurch ergeben sich vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. So wird der ökonomische Fußabdruck der Gesundheitswirtschaft und ihre Wirkung auf die Einkommensverteilung diskutiert. Entlastungen durch den Zweiten Gesundheitsmarkt werden ebenso aufgegriffen wie Auswirkungen des Außenhandels auf die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung. Weitere Themen sind Produktivitätssteigerungen in Gesundheitswirtschaft, Ehrenamt und Fachkräftemangel sowie in einem Exkurs Outcome und Wirtschaftswachstum. Umfangreiche Tabellen und Abbildungen zeigen branchenübergreifende als auch branchenspezifische Trends.

Spallino, Dennis: Haftungsmaßstab bei Gefälligkeit: Eine Studie unter ausführlicher Betrachtung gesetzlicher und richterrechtlicher Haftungsmilderungen, der Praxis "stillschweigender" Haftungsausschlüsse und des Einflusses der Haftpflichtversicherung auf die Haftung. Schriftenreihe der Zeitschrift Versicherungsrecht (VersR), Band 8, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2016, XXIII und 538 Seiten. ISBN 978-3-89952-901-2
Ist für Schäden, die bei einer Gefälligkeitstätigkeit verursacht werden, nach allgemeinen Grundsätzen zu haften oder ist aufgrund von Altruismus bzw. Unentgeltlichkeit eine gemilderte Haftung sachgerecht? Zu dieser Frage herrscht nach wie vor Uneinigkeit in der Literatur und existiert mangels klarer höchstrichterlicher Vorgaben eine unübersichtliche Einzelfallrechtsprechung, die für den Rechtsanwender große Unsicherheit birgt. Die Untersuchung bietet erstmals eine ganzheitliche Betrachtung dieser Problematik. In einem ersten Teil behandelt der Autor, ob im Rahmen eines Gefälligkeitsverhältnisses bereits eine grundsätzliche Modifizierung des Haftungsmaßstabs (kraft Gesetzes) zu erfolgen hat. Hierzu werden die gesetzlichen Haftungsmilderungen bei Erbringung unentgeltlicher vertraglicher Leistungen (§§ 521, 523 f. BGB, §§ 599, 600 BGB, § 690 BGB), Nothilfe (§ 680 BGB) und engen personenrechtlichen Beziehungen (§ 708 BGB, § 1359 BGB, § 1664 Abs. 1 BGB) sowie das Auftragsrecht und die richterrechtlichen Grundsätze zur Beschränkung der Arbeitnehmerhaftung ausführlich untersucht. Es wird überprüft, inwieweit sich die Haftungsmilderungen in ein schlüssiges System einordnen und sich daraus gemeinsame Rechtsgedanken ableiten lassen, die auf eine Haftung bei gesetzlich nicht geregelten Gefälligkeitsverhältnissen übertragen werden können. In einem zweiten Teil wird eine einzelfallbezogene Haftungsmodifizierung bei Gefälligkeit, insbesondere in Form der sog. "stillschweigenden" Haftungsausschlüsse, untersucht. Der Autor überprüft die von der Rechtsprechung herangezogenen Kriterien und bildet unter Berücksichtigung der Ergebnisse des ersten Teils sachgerechte Kriterien für einen "stillschweigenden" Haftungsausschluss heraus. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Untersuchung, inwieweit eine bestehende Haftpflichtversicherung Einfluss auf die Haftung bzw. den "stillschweigenden" Haftungsausschluss hat.

Ulmer, Peter et al. (Hrsg.); Biede, Marcus et al. (Bearb.): AGB-Recht: Kommentar zu den §§ 305-310 BGB und zum UKlaG. 12., neu bearbeitete Auflage, Otto Schmidt, Köln, 2016, LI und 2273 Seiten. ISBN 978-3-504-45111-0
Dem Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen kommt im modernen Wirtschaftsleben eine herausragende Bedeutung zu, so dass der Bedarf nach einem eigenständigen Kommentar zu diesem Rechtsgebiet ungebrochen ist. Der Ulmer/Brandner/Hensen wertet die umfangreiche Kasuistik aus und bietet meinungsbildende, praxisnahe Lösungsvorschläge, auch für von der Rechtsprechung noch nicht entschiedene Fälle. In bewährter Weise werden dabei - den Bedürfnissen des Geschäftsverkehrs entsprechend - gleichermaßen die Interessen von Verbrauchern und AGB-Verwendern berücksichtigt. Neben der Kommentierung der §§ 305-310 BGB und der verfahrensrechtlichen Vorschriften des Unterlassungsklagengesetzes steht ein umfangreicher Katalog, der über 60 besondere Vertragstypen, Klauselwerke und einzelne Klauseln umfasst und in der Neuauflage noch übersichtlicher gegliedert und weiter ausgebaut wurde. Die Spezialthemen Arbeitsrecht und IT-Recht sind von einschlägigen Experten komplett überarbeitet und in weiten Teilen völlig neu geschrieben worden.

VersR-online Portal seit 15.09.2016: Die Zeitschrift Versicherungsrecht (VersR) ist die führende deutschsprachige Fachzeitschrift auf den Gebieten des Versicherungsrechts und des Haftungs- und Schadensrechts. Seit über 65 Jahren erscheint die VersR als Informationsquelle für Richter, Rechtsanwälte, Praktiker aus Versicherungsunternehmen, Sozialversicherungsträgern, Verbänden und Behörden sowie für Versicherungsvermittler und Sachverständige. Die VersR erscheint zweimal im Monat und wird vom Verlag Versicherungswirtschaft herausgegeben. Das Online-Portal www.versr.de enthält aktuelle Nachrichten zum Versicherungs-, Haftungs- und Schadensrecht. Dazu zählen Pressemitteilungen von Gerichten, Ministerien und Verbänden, aber auch aktuelle Leitsätze, Aufsatz- und Buchhinweise sowie ein Stellenmarkt und ein Veranstaltungskalender. Das Portal wird täglich aktualisiert und soll sukzessive mit zusätzlichen Inhalten ausgebaut werden.Die Datenbank ist die Onlineausgabe der VersR. In ihr sind alle seit 1970 in der VersR veröffentlichten Entscheidungen und Aufsätze im Volltext veröffentlicht. Zusätzlich kann auch auf die wichtigsten Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) zugegriffen werden. Die VersRDATENBANK wird heftweise aktualisiert.

Wandt, Manfred: Versicherungsrecht. Academia iuris / Lehrbücher der Rechtswissenschaft, 6., neu bearbeitete Auflage, Vahlen, München, 2016, XXX und 621 Seiten. ISBN 978-3-8006-4816-0
Erläutert wird die Entwicklung des Rechtsgebietes seit der Deregulierung des Versicherungsrechts im Jahre 1994 bis zu den jüngsten Reformschritten. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Rechtsprechung, die sich zu zahlreichen vertragsrechtlichen Neuregelungen erst herausbilden muss. Eingearbeitet sind aber auch zahlreiche Gesetzesänderungen, die auf das Versicherungsvertragsrecht Einfluss nehmen, so z.B. das Gesetz zur Anpassung der Formvorschriften. Behandelt wird ferner das Versicherungsaufsichtsrecht, soweit es für das Versicherungsvertragsrecht bedeutsam ist. Die Neuauflage folgt in Zielsetzung und Konzeption den bewährten Vorauflagen: Die Zusammenhänge mit dem allgemeinen Zivilrecht werden betont und auch die wirtschaftlichen Hintergründe aufgezeigt. Für die Neuauflage wurden Gesetzesänderungen sowie die neueste Rechtsprechung eingearbeitet.

Washausen, Julia: Der Gesundheitsdatenschutz im Privatversicherungsrecht. Frankfurter Studien zum Datenschutz, Band 6, Nomos, Baden-Baden, 2016. 282 Seiten. Zugl.: Regensburg, Univ., Diss., 2015. ISBN 978-3-8487-3099-5
Das Werk beschäftigt sich mit dem Gesundheitsdatenschutz im privaten Versicherungsrecht. Die Versicherungsunternehmen sind in besonderem Maße auf die Daten und damit auch auf die Mitwirkung der Versicherungsnehmer angewiesen, um ein funktionierendes Versicherungssystem zu ermöglichen. Bei den in dieser Arbeit speziell untersuchten Personenversicherungen werden sehr persönliche Daten, nämlich solche, die die Gesundheit betreffen, benötigt. Der Versicherungsnehmer hat meist ein Interesse daran und grundsätzlich auch ein verfassungsrechtlich garantiertes Recht, diese nicht offenbaren zu müssen. Ziel des Datenschutzes ist es, dieses Recht des Einzelnen zu schützen, aber auch einen Ausgleich zwischen widerstreitenden Interessen zu schaffen. Das Werk geht hierbei von für die Vertragsdurchführung datenschutzrechtlich relevanten Situationen aus und beleuchtet diese anhand der spezialgesetzlichen und allgemeinen datenschutzrechtlichen Regelungen auf ihre Vereinbarkeit mit diesen.

Wennekers, Jonathan: Piraterie in der Seeversicherung des Reeders. Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht, Band 56, Mohr Siebeck, Tübingen, 2016, XXI und 291 Seiten. Zugl.: Mannheim, Univ., Diss., 2015. ISBN 978-3-16-154265-7
Für viele galt die Piraterie schon lange als ein Phänomen vergangener Jahrhunderte. Auch im Recht der Seeversicherung gehörte sie zu den fast vergessenen Kapiteln. Seit Mitte der 2000er Jahre erlebte die Welt jedoch eine Renaissance der Piraterie vor den Küsten Somalias, die neben menschlichen Tragödien und wirtschaftlichen Einbußen auch die Transport- und Versicherungsbranche vor neue Herausforderungen stellte. In einer Grundlagenstudie greift der Autor diese Problematik auf und untersucht die Pirateriegefahr im Rechtsgefüge der Seeversicherung des Reeders unter Berücksichtigung deutschen und englischen Rechts. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen dabei die praxisrelevanten Rechtsfragen der modernen Lösegeldpiraterie, etwa die Frage der Ersetzbarkeit bezahlter
Lösegelder unter den Bedingungen der Seekaskoversicherung des Reeders.

 

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