Die Haftung des ausführenden Verfrachters wurde im Zuge der Reform des Seehandelsrechts 2013 in § 509 HGB erstmalig normiert. Anlass war die Tatsache, dass die Beförderung des Guts über See immer seltener durch den Hauptverfrachter selbst und immer öfter durch Unterverfrachter ausgeführt wird. Die daraus resultierenden Mehrpersonenverhältnisse verkomplizieren die Situation für die Ladungsbeteiligten erheblich. Aus der unpräzisen Formulierung des § 509 HGB ergaben sich zahlreiche praxisrelevante Probleme sowie anhaltende wissenschaftliche Diskussionen. Die Studie widmet sich unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur und Rechtsprechung sämtlichen durch die Haftung des ausführenden Verfrachters aufgeworfenen Fragen und formuliert einen Vorschlag für die Auslegung und Modifikation des § 509 HGB. Dabei wird auch auf die Übereinkommen zur internationalen Rechtsvereinheitlichung des Seehandelsrechts, insbesondere auf die Hamburg Regeln und die Rotterdam Regeln, Bezug genommen.

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