Seit ihren Anfängen konfrontiert die Rückversicherung die Rechtspraxis mit Intransparenz und gravierender Rechtsunsicherheit. Der Rechtsanwender wird bis dato pauschal auf die englische Rechtsprechung, vermeintlich bestehende Handelsbräuche und vielsagende allgemeine vertragsrechtliche Grundsätze verwiesen. Auf Basis dieses Status quo widmet sich die Untersuchung der rechtlichen Durchdringung der Rückversicherung am prominenten Beispiel der Folgepflicht des Rückversicherers ( follow-the-settlements). Kevin Bork bietet auf Basis der Rückversicherungspraxis, der Notwendigkeiten der Erstversicherung und ergänzender Rückversicherungsklauseln eine Detailanalyse der sog. tension of reinsurance. Das so gezeichnete Bild der Folgepflicht als Wesensmerkmal der Rückversicherung löst den Interessenwiderstreit zwischen Regulierungsermessen und Missbrauchsgefahr mit einem weiten Verständnis auf, welches nicht länger an Fahrlässigkeitsgrade ungeklärten Ursprungs knüpft.

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